Die Polyvagal-Theorie

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1/1/20251 min lesen

Die Polyvagal-Theorie wurde von Dr. Stephen W. Porges entwickelt und beschreibt die Funktionsweise des autonomen Nervensystems des modernen Menschen. Dabei stützt sich Porges auf Forschungen und Erkenntnisse aus der Neurophysiologie. Die Polyvagal-Theorie stellt drei autonome Nervensystem-Zustände bzw. Bereiche dar, die jeweils mit Art und Intensität der Stimulierung des so genannten Vagus-Nervs einhergehen - den Ventral-vagalen Komplex (VVK), das Sympathische Nervensystem (SNS) und den dorsal-vagalen Komplex (DVK). Die Nervensystem-Zustände sind dabei basierend auf situativen, äußeren Umständen dynamisch und können somit durch gezielte Aktivierung beeinflusst werden. Die Polyvagal-Theorie bietet einen Verständnisrahmen insbesondere im Bereich der Trauma-Therapie und kann das Selbstverständnis und die Selbstakzeptanz Betroffener erhöhen. Sie gibt Betroffenen weiterhin wertvolle Handlungsansätze für die Entwicklung und Stärkung von Selbst-Regulations-Fähigkeiten, was langfristig ein Gefühl von innerer Sicherheit und emotionale Schwingungsfähigkeit begünstigt.

Buchempfehlungen:
Die Polyvagal-Theorie und die Suche nach Sicherheit - Stephen W. Porges (ISBN 978-3-944476-19-3)
Arbeiten mit der Polyvagal-Theorie - Deb Dana (ISBN 978-3-944476-37-7)